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El camino andado "Der zurückgelegte Weg"  


Eine beeindruckende Inszenierung, die uns zum Nachdenken zwingt!   

Sie sitzt irgendwo in Deutschland
In irgendeiner Unterkunft
Sie hat schwer gearbeitet, den ganzen Tag
Immer die gleichen Bewegungen
Am Band, an der Maschine...

 

Unter dem Titel " El camino andado", "Der zurückgelegte Weg"  hat  Ángeles Santiago, mit Tänzerinnen und Tänzern des Vereins  "Tanzbogen e. V.", ein großartiges Flamencotanztheaterstück entwickelt. Das Thema ist eine Hommage an 50 Jahre Migration und 25 Jahre Flamenco in OWL. 

Migration hat viele Gesichter. Für mehr als jeden fünften Einwohner Nordrhein-Wetfalens ist Migration heute Teil der eigenen oder familiären Identität.


Anfang der 60er Jahre kamen die ersten Gastarbeiter aus Spanien nach Deutschland. Die Arbeit in den Fabriken boomte, der Aufschwung in Deutschland begann. Die Gastarbeiter brachten auch Teile ihrer Kultur aus der Heimat mit.   
 
Wenn jemand seine Heimat aus wirtschaftlichen, politischen oder anderen Gründen verlassen muss und in einem anderen Land lebt, trifft er eine schwere Entscheidung. Ein fremdes Land, eine andere Lebensart, andere Traditionen, das Heimweh zwingt dazu, neue Wege und Ideen zu entwickeln, um in das neue Land etwas aus der alten Heimat zu verpflanzen. 

 

Mit Gefühl, Kraft, Rhythmus und Emotion verkörpern die Mitwirkenden die Zerrissenheit zwischen Abschied und Neubeginn. Hierzu eignet sich der Flamenco mit seiner starken Ausdruckskraft hervorrragend.

Es begegnen sich unterschiedliche Kulturen, die wunderbar in Bilder umgesetzt werden.

Die Mitwirkenden kommen aus Spanien, Russland, Türkei, Deutschland.....

 

Das anspruchsvolle Programm wird mitgestaltet von angesehenen Künstlern:

Aus Spanien José Candela, aus Russland Elvira Ehrmanntraut und Vladimir Belau, aus der Türkei Phreaky Flave und Idref, aus Ägypten Mohammed Zaki, aus

Deutschland Willi Grote

Leitung, Idee und Choreographie: Ángeles Santiago

Programmdauer:  ca. 80 Minuten